Der August wird für mich in diesem Jahr DER Veränderungsmonat schlechthin. Und weil ich nicht genau weiß, ob ich Anfang September dazu komme, schreibe ich ihn dieses Mal einfach als eine Art Tagebuch mit fortlaufenden Einträgen.

EDIT: Der August WAR für mich ein sehr herausfordernder Monat – wie im Titelbild von dunklen Wolken und Sonnenschein durchdrungen.
Und weil ich glücklicherweise vorgearbeitet hatte, ergänze ich auch nur noch die Highlights unten und klicke auf “Veröffentlichen”. Viel Freude beim Lesen und hinterlasse mir gerne einen Kommentar.

Meine Highlights

Arbeiten am Stehpult – gut für den Rücken

 

Meine LWS-Blockade im letzten Monat hat mir ja schon den Weg gezeigt: Arbeiten im Stehen ist jetzt häufiger angesagt. Deswegen weihe ich am 4. August mein neues Stehpult ein. Bissl auf Vintage getrimmt schmückt es jetzt hier immer den Ort, an dem ich gerade arbeiten möchte. Und ich muss sagen: So ein Perspektivenwechsel hat was!
Dass ich außerdem wieder einmal dazu komme, eine handwerklich-kreative Sache umzusetzen, gibt es on top.
Und: Im Stehen kann man besser die Po-Muskeln trainieren als im Sitzen. Auch wenn der Hintern von J.Lo weiter entfernt ist als je zuvor.

 

Stehpult 1.0

 

Fotowalk: In der Lobau – auf der Suche nach der Gottesanbeterin

 

Dass die adulten Gottesanbeterinnen im Herbst sterben und nur ihre Nachfahren überleben, macht es etwas schwierig, den richtige Zeitpunkt und Ort abzupassen, sie zu finden und zu fotografieren.
Uns gelingt es schon beim ersten Mal, dank Recherche und Erfahrungswerten. Und dann winkt sie auch noch in die Kamera. 😍

 

Europäische Gottesanbeterin

 

Ausmist-Challenge von Uli Pauer

 

Die Uli lädt zur August-Ausmist-Dekade ein und ich folge der Einladung nur zu gerne. Am ersten Tag sind es ganz viele Kindersachen, am dritten ein nahezu ungefahrenes Skateboard. Zeit vom Einstellen in der Facebook-Gruppe bis zur ersten Anfrage: ca. 60 Minuten. So gehen Herschenken und Freude machen Hand in Hand! 🙂

 

Das Skateboard darf wegrollen

 

Und am 5. August darf sogar ein 25-kg-Boxsack inklusive Punching-Mitts und Boxhandschuhen via willhaben den Besitzer wechseln. Mein Sohn freut sich über den Erlös. Leider schaffe ich es trotz guter Vorsätze nicht, die Challenge zu beenden.

 

Aronia-Beeren-Einmachzeit

 

Unser Aronia-Strauch trägt mächtig Früchte und ich hab’ beim Einkaufen den Zucker vergessen. Deswegen wird aus den ersten 1,1 kg nur etwa ein Liter Sirup. Dem Rest der Beeren rücke ich im Laufe der Woche zu Leibe.

 

Aronia-Strauch

 

Aronia-Sirup-Manufaktur

 

Das E-Book unserer Foto-Community ist fertig!

 

Warst du schon im Urlaub? Oder willst du erst los? Vielleicht fürs nächste Jahr schon planen? Dann hab’ ich hier etwas für dich:
Unser Foto-Coach Nicola Lederer von suitcase and wanderlust hat es uns Hobby-Fotografen ihrer Community ermöglicht, an einem E-Book über Fotospots in Österreich, Deutschland und der Schweiz mitzuwirken. Schließlich sind wir gut vernetzt und haben auch schon richtig was gesehen und fotografiert. Und die Fotospots sind eben nicht nur fürs Fotografieren, sondern bestens auch zum Kennenlernen von Stadt und Land und zum Wandern geeignet. 

📷 ICH durfte mich auch verewigen! 📷

Über diesen Affiliate-Link kannst du das E-Book erwerben, wenn du mich ein wenig unterstützen möchtest:  🙂 

 

 

Sternschnuppen-Nacht – warum die Perseiden mich dieses Mal kaltlassen

 

Der Notruf geht um 1.21 Uhr nachts ein. Mein Notruf bei der Arztnotrufzentrale. Aus dem vermeintlichen Insektenstich (siehe 12 von 12 im August) hat sich allerfeinster Ganzkörperausschlag mit Jucken gebildet. Ich drehe schier durch, weiß nicht, wohin mit mir. Die Dame am Telefon bittet mich am nächsten Morgen gleich zum Sonntagsnotdienst, von dort werde ich in die Uniklinik St- Pölten geschickt. (Übrigens eine Klinik, in der man seine Wanderschuhe einlaufen kann, sonst aber top!)
Die Diagnose: Urtikaria.
Auch wenn ich froh bin, dass es sich nicht um Parasiten oder Bakterien handelt, haut mich das ganz schön um. Ich bin total müde, alles juckt und es kann dauern, bis es weg ist. Als Ursache wird eine Mischung aus Impfung, Infektion und Stress vermutet [sic!]. Wundert mich nicht wirklich. Zumindest einmal darf ich jetzt Antiallergika ohne Ende schlucken (und noch müder werden).

Netter Nebeneffekt: Schon bei der Aufnahme in der Klinik bekommt man ein Bändchen wie im All-inclusive-Hotel verpasst. Leider fühle ich mich gerade nicht nach Urlaub.

EDIT: Von meiner lieben Freundin Doris habe ich mehr über die spirituelle Bedeutung der Urtikaria erfahren. Ich sage nur: Rühr mich nicht an!
In dem Artikel Urtikaria und Psyche erfährst du mehr darüber, warum die Haut manchmal ausschlägt. Im wahrsten Sinne.

 

So sieht heute eine Aufnahme im Krankenhaus aus.

 

Mein Sohn zieht in die weite Welt – Studium in Den Haag

 

Es ist vollbracht: Mein Sohn bezieht sein WG-Zimmer in Den Haag und ist ab sofort Student der Haagse Hoogeschool/The Hague University of Applied Sciences. Der Abschied ist richtig hart, aber er wird seinen Weg machen, da bin ich sicher. Sofern er sich in Holland gut ernährt …, was nicht immer einfach sein dürfte.

 

Zimmer mit Aussicht: Im 17. Stock befindet sich das WG-Zimmer meines Sohnes

 

Ein Besuch am Meer darf natürlich nicht fehlen, mein Sohn hält erstmalig die Füße in die Nordsee und wir lassen den Nachmittag bei Kaffee und traumhaften Apfelkuchen chillend ausklingen.

 

Strandnachmittag in Scheveningen

 

Am nächsten Morgen ist es so weit: Der Abschied fällt schwer und ich verdrücke das ein oder andere Tränchen.

 

Abschied in Den Haag – PS: Er hat sich an der Tür noch einmal umgedreht und gewinkt! ❤

 

Ein Ausflug nach Delft – die kleine Schwester von Amsterdam

 

Um noch ein wenig Holland-Luft zu schnuppern und den Abschiedsschmerz zu verarbeiten, gönnen ich mir auf der Rückfahrt einen Abstecher nach Delft. Ein bezauberndes Städtchen mitten in Holland, mit vielen Grachten und Brücken, Heimat des Vermeer-Museums und des blau-weißen Delfter Porzellans.

 

Delfter Ansichten – ein super-süßes Städtchen!

 

Frank Gehry in Düsseldorf

 

Meine Mutter hatte es sich gewünscht, daher verbringen wir einen schönen, etwas frischen Tag im Düsseldorfer Medienhafen und schauen uns die Gehry-Bauten einmal live an. Schon irgendwie faszinierend, was sich der Architekt immer einfallen lässt.
Hervorragend speisen tun wir auch: Im Rocca800 gibt es durchaus nicht nur Steak, sondern auch etwas für Vegetarier. Sehr empfehlenswert!

 

Gehry-Bauten im Medienhafen Düsseldorf

Ein Tag und eine Nacht in der Eifel

 

ENDLICH schaffe ich es wieder einmal, meine Freundin in der Eifel zu besuchen. Nach 3 oder 4? langen Jahren! Und es ist so ein schöner Tag, den ich in vollen Zügen genieße. Sie – übrigens eine Kärntnerin, die ich vor 21 Jahren im Senegal kennengelernt habe – wohnt mit ihren beiden Hunden Inca und Calli in der Nähe von Bad Münstereifel und dorthin zieht es uns auch zum Mittagessen. 2 Jahre nach der Hochwasserkatastrophe ist der Ort überwiegend wieder aufgebaut, aber man sieht doch noch einiges von den Schäden. Eine Buchhandlung dokumentiert den Wasseranstieg und die Katastrophe über ihr Schaufenster, und in einem Bereich an der Erft (der Fluss, der durch den Ort führt) sind Fotos im Straßenpflaster verlegt. Viele weitere Zeitzeugen sind erst auf den zweiten Blick sichtbar.

 

Doku – der Tag, der alles veränderte. Zwischen beiden Aufnahmen liegen keine 2 Stunden, aber die totale Zerstörung überrollt in dieser Zeit die Stadt.

 

Spuren

Rückreise und Ernüchterung

 

Meine Rückreise in mein neues Leben verläuft erfreulicherweise recht unspektakulär, nach rund 10 Stunden sind die 1000 km abgearbeitet und daheim wartet ein von einer Freundin bestens betreutes Haus auf mich.
Dafür versetzt mich die Dame, bei der ich ein Zoom-Vorstellungsgespräch für einen neuen Job gehabt hätte, und meldet sich bisher auch nicht ein weiteres Mal – schade eigentlich.
Ich suche weiter! 

 

Besuch mich doch mal auf Instagram

 

Auf meinem Instaaccount kannst du meine ganzen Fotowalks und -reisen mitverfolgen. Schau rein unter ulli.rike2005, ich freu mich!


Mein Business-Rückblick vom August


Cornerstone-Blogbeitrag –
Die ultimative Anleitung für den Aufbau deines Community-Managements


Er ist veröffentlicht!
Mein erstes episches Werk mit über 3000 Wörtern erblickt das Licht der Welt und kann als Grundlage für den Community-Management-Aufbau genommen werden.
Von der Definition über die Zielgruppe bis hin zu Best Practices ist alles dabei.

 


In der Planung: Ein Freebie zum Thema Community-Management


Wer sein Community-Management für den Anfang selbst auf die Beine stellen möchte, kann sich in Bälde an meinem Freebie orientieren: Community-Management als DIY-Anleitung

Korrektorat mit Hindernissen


Während sich das aktuelle Projekt um 10 Tage nach hinten verschiebt – und mich wegen unserer Reise arg in zeitliche Bedrängnis bringt – ergibt sich ganz kurzfristig ein kleiner Zwischen-Auftrag, für den ich das erste August-Wochenende opfere. Da dies ohnehin in Sturm und Regen versinkt, ist es ganz ok. 😉

 


Und sonst so?

 

  • In einer Facebook-Gruppe wird gefragt, was man jemandem schenken könne, der sich nichts wünscht und alles hat. Eine der Antworten begeistert mich: Man kann in Schottland quadratmeterweise Land erwerben und trägt dadurch dazu bei, dass die Landfläche dem Natur- und Umweltschutz vorbehalten bleibt. Ganz nebenbei wird man noch Lord oder Lady. Ein Titel, der mir übrigens noch fehlt!
    Und besuchen kann man das Fleckchen Erde auch, denn die Koordinaten sind in der Eigentumsurkunde vermerkt. Ein Crowd-Funding der etwas anderen Art – I like!

    Der Link zu deinem Grundstück:

 

  • Ich finde die perfekte TV-Fernbedienung für Leute, die – wie ich – ihre Brille immer nicht aufsetzen wollen. In einem Hotel in Delft. Ein weiteres I like! Ganz ehrlich, wer braucht schon mehr Knöpfe?

Fernbedienung für Brillen-Muffel


Meine Blogergüsse im August 


1.
Mein Monatsrückblick Juli 2023: Irgendwie im Beobachtungs- und Abwartemodus

 

Der Juli als Monat des Umbruchs und der Schwebe, die Haken an vielen Dingen fehlen noch.

 


2. Die 5 wichtigsten Gründe, warum ich Canva als perfektes Design-Tool für Community-Manager empfehle

 

Nicht jeder ist zum Designer geboren oder kann seine Kreativität auf Knopfdruck aktivieren. Mit Canva und ein bisschen Übung kannst du in Minuten markenkonformen Content erstellen. Ein Blogbeitrag über mein Lieblingstool.

 



3.
Mein 12 von 12 im August: Garten, Arbeit und Gartenarbeit

 

Mein Lieblingsformat mit einem Einblick in meinen Alltag

 

 

4. Geständnis einer Selbstständigen: Ich liebe meine Freiheit, aber sie engt mich auch ein

 

Meine Selbstständigkeit – ein Weg voller Möglichkeiten, die Freiheit, die eigenen Entscheidungen zu treffen, die Arbeitszeit flexibel zu gestalten und unabhängig von Vorgesetzten zu sein. Und die andere Seite der Medaille

 

 


Lieblingsbuch – Buchempfehlung

Eigentlich wollte ich hier ein Buch von Juli Norden aka Gabi Kremeskötter vorstellen, aber ich habe bisher nur die ersten Seiten geschafft. Das folgt im September, versprochen, liebe Gabi!

Zwischendurch bekomme ich nämlich ein Buch geschenkt, das ich mir allabendlich zu Gemüte führe, weil es für mich sehr aktuelle Bedürfnisse abdeckt. Das Buch hat den Titel Achtsamkeit und die Kunst des bewussten Essens und enthält neben vielen Erklärungen und Anregungen zum Thema Achtsamkeit ausgefallene und auch “normale” Rezepte für vegetarische Köstlichkeiten. Da bekommt man richtig Lust auf neue Rezepte und wenn man das Glück hat, in der Nähe einer Großstadt zu wohnen, hat man auch die Chance, alle Rezepte nachzukochen. Denn einige der Zutaten sind doch nicht überall erhältlich. Und Lieferdienste für Lebensmittel gibt es auch bisher nicht flächendeckend.

Achtsamkeit und die Kunst des bewussten Essens


Lieblingsblog – Blogempfehlung Julia Seyfried

 

Durch das Feedback-Posting in der The Content Society stolpere ich über den Blogartikel von Julia Seyfried 5+1 Schritte zum Urlaubsbudget für Paare und finde ihn großartig. Nun bin ich nicht Teil eines Paares, aber die Anleitungen darin sind sehr realitätsnah. Außerdem führen sie weiter zu einem Beitrag, den ich noch spannender fand, nämlich den Abgleich zwischen Urlaubsbudget und tatsächlich angefallenen Kosten Budget-Rückblick: Meine dreiwöchige USA-Reise im Spiegel der Zahlen.  Alles anhand eines USA-Roadtrips erzählt. 
Schau mal rein in die Website von Julia Seyfried.


Visionen für den September


Ich muss gestehen, für den September habe ich noch keine richtigen Visionen. Gerade in diesen Tagen möchte ich manchmal einfach nur einen Bagger nehmen und mein Leben mit brachialer Kraft aufräumen. Es stehen neue Makler-Verhandlungen an, das Exposé für unser zu verkaufendes Haus wird mit neuen Fotos glänzen. Tausend kleine Baustellen gilt es zu bearbeiten – von der Grundreinigung des Hauses über Bewerbungsgespräche hin zu familiären Leistungen für Mutter und Sohn. Es bleibt spannend und leider nicht entspannt.

 

Was dann wirklich im September passiert sein wird, liest du demnächst.
Bis Anfang Oktober! 


„Wenn der Wind des Wandels weht,

bauen die einen Mauern,

die anderen Windmühlen.“

(Chinesisches Sprichwort)