Seit mittlerweile 12 Tagen warte ich – bedingt durch Krankheit der Übersetzerin – auf das aktuell zu korrigierende Buch. Eigentlich wollte ich am 16. Dezember damit durch sein. Dass dies nun auch vor Weihnachten nichts mehr wird, ist klar. Selbst Silvester wird sportlich, denn meine Zeit hatte ich eigentlich gut und vor allem anders eingeteilt. Also versuchen, weitere Dinge irgendwie vorzuziehen und das Korrekturlesen unter den Weihnachtsbaum verlegen …

Morgens beginne ich wie üblich mit dem Durcharbeiten meiner E-Mails, lese Blogartikel wie diesen sehr informativen aus dem Adventskalender von Birgit:

Mein Lieblingsweg über die Weinbergstraße (ganz ohne Weinberge übrigens) in unseren Hauptort Gerasdorf-City bietet oft einen wunderschönen Blick über die Felder bis hin nach Schwechat. Und wenn man dann noch Glück mit solchen Wolken hat … 🙂

Von früher kenne ich noch muffelige und unfreundliche Postbeamten. Die Damen hinter den Schaltern hier in der Postfiliale sind Meilen davon entfernt. ‚Soll es per Priority geschickt werden, die Dame?‘ Ich freu’ mich über den netten Service. 😍

Ich bin Dauergast im Bezirksamt, schon wieder benötige ich einen Meldebescheid. Vielleicht sollte ich den abonnieren? Die desinfizierten Kulis sind wohl Überbleibsel der Corona-Ära.

36 MB Dateien zu versenden: Da ächzt das E-Mail-Konto. Daher weiche ich auf WeTransfer aus.

Nachdem heute so ziemlich alles quer läuft, gönne ich mir ein dekadentes zweites Frühstück: Espresso mit Kakao, Ristretto-Trüffel und gefüllte Dattel. Natürlich alles aus feinen Zutaten selbst hergestellt.

Manchmal muss es eben Schlaukakao sein!

Mittags gibt es schnelles Omelette mit Paprika, Champignons und Zwiebeln und mit Parmesan überbacken. Sieht fast aus wie Pizza, oder?

Nach der Mittagspause schiebe ich eine kleine Bügelsession ein, während ich die Hoffnung nicht aufgebe, dass ‚das Buch‘ heute noch in den Postkorb flattert. Auffällig viele Lila- und Pink-Töne liegen da auf dem Wäscheständer.

Kurz vor 16 Uhr: Draußen ist es fast schon dunkel und ich sitze auch heute wieder an meinem #jahresrückblick23. Noch 8 Tage bis zur Veröffentlichung, aber soweit steht das Gerüst. Ich lese natürlich immer wieder durch und verbessere, ergänze …

Danach wird mein Blog noch bissl aufgehübscht: Da ich bisher ausschließlich selbst hier veröffentliche, ist die Erwähnung des Autorennamens überflüssig. Mit Hilfe von Steffi Pingel gelingt mir diese Verbesserung zugunsten der Übersichtlichkeit.

Kennst du das, wenn dir Facebook irgendwelche Videos ‚unterschiebt‘ und du dich plötzlich in den AGT-Auditions wiederfindest? Heute bin ich tatsächlich hinüber gehüpft und habe bei Susan Boyles erster Audition vor x Jahren ein paar Tränchen verdrückt.

‚Never judge a book by its cover!’ Wie wahr!

Ich warte auch abends noch – leider vergeblich. Nach einem schnellen Abendessen aus frischem Selleriesalat mit Walnüssen kommt noch ein wenig Gymnastik auf die Tagesordnung und ich falle danach spontan vor den Fernseher. Nebenbei blättere ich in meiner Lieblingszeitschrift:

Bis zum nächsten Monat!


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